Hilfe für Kölnerinnen und Kölner in Not

Rotkreuz-Benefiz-Matinee der Oper Köln

Ob Flucht, Obdachlosigkeit oder Altersarmut – die Gründe, warum sich Menschen hilfesuchend an das Rote Kreuz wenden, werden auch in Köln immer häufiger und vielfältiger. Die Herausforderungen des Alltags nehmen zu, und viele Menschen geraten unverschuldet in Notlagen. Um in solchen Fällen schnell und unbürokratisch zu helfen, gewähren wir je nach Bedürftigkeit sogenannte Einzelfallhilfen. Diese finanzieren wir aus dem Erlös der Benefizmatinee, die jedes Jahr ein besonderes Highlight im Veranstaltungskalender in Köln darstellt. 

Der Erfolg unserer Benefizmatinee beruht nicht zuletzt auf dem hochkarätigen Bühnenprogramm des Opernensembles, das stets für ein ausverkauftes Haus sorgt und unser Publikum immer wieder begeistert. Aber auch die große Rotkreuz-Tombola trägt zum finanziellen Erfolg bei. Zahlreiche Unternehmen und Geschäftspartner aus Köln und der Region stellen dankenswerterweise mehr als 500 attraktive Preise zur Verfügung – ein beeindruckendes Zeichen solidarischer Unterstützung. Die Einnahmen aus der Tombola stellen eine wichtige Säule unserer Hilfe für Menschen in Not dar. Gemeinsam mit dem Publikum, den Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Unterstützenden gelingt es uns so, echte Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

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Beispiele individueller Einzelfallhilfen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kölner Roten Kreuzes begegnen häufig Menschen, die aufgrund von Schicksalsschlägen, Krankheit oder einfach Armut dringend unsere Hilfe benötigen. Auch Menschen, die verzweifelt Hilfe suchen, wenden sich oft von sich aus an das Rote Kreuz. Die Erlöse der Rotkreuz-Benefizmatinee ermöglichen uns, jährlich in rund 100 Fällen schnell und unbürokratisch die Not der Betroffenen zu lindern. Hier eine kleine Auswahl der aktuellen Einzelfallhilfen:

Im sozialpsychiatrischen Zentrum des DRK werden Menschen beraten und betreut, die psychiatrische Belastungen haben. Als ein beliebtes Angebot des Zentrums hat sich der Chor etabliert, der nach Corona wieder aktiv sein kann. Dank der Förderung des LVR und eines Zuschusses aus den Mitteln der Benefizmatinee kann eine Musiktherapeutin das Angebot aufrecht halten. Durch das gemeinsame Singen fühlen sich die Klientinnen und Klienten gestärkt und stabilisiert. 

Der 71jährige Herr R. bezieht eine Altersrente von unter 800 Euro. Der Senior lebt alleine in bescheidenen Verhältnissen. Bis zu seinem Schlaganfall konnte er seine Rente durch das Flaschensammeln ein wenig aufbessern. Dies ist ihm nun nicht mehr möglich. Durch das Fehlen des zusätzlichen Geldes haben sich Schulden beim Energieversorger angesammelt. Nachdem der Vermieter den Fall der DRK-Sozialstation in Nippes meldete, konnten wir mit einer Soforthilfe das Notwendigste für den Senior besorgen, die Wohnung reinigen und ihn bei der Beantragung von Pflegeleistungen und Grundsicherung unterstützen. Auch das Abstellen der Energieversorgung konnten wir so verhindern.

Herr N. ist freischaffender Künstler und Musiker. Weil er von Honorartätigkeiten lebte, litt er unter der Coronaphase finanziell ganz massiv. Er suchte Unterstützung und Rat im Sozialpsychiatrischen Zentrum des DRK. Inzwischen kann er wieder mit Musik und Chorproben starten. Weil er keinen Proberaum hat, muss er zuhause proben. Um die Nachbarn nicht zu stören, benötigte er einen Kopfhörer für sein elektronisches Klavier. Mit einem Zuschuss aus den Benefizmitteln ermöglichte das Kölner Rote Kreuz Herrn N. einen Neustart.  

Dank einer finanziellen Unterstützung aus Benefizmitteln konnte das Kölner Rote Kreuz neun Klientinnen und Klienten eine Ferienfreizeit an der Nordsee anbieten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören dem Betreuten Wohnen des DRK-Kreisverbandes an und verfügen weder über Mittel noch über die Möglichkeit, eigenständig Urlaub zu machen. 

Frau L. hat eine schwierige Lebensgeschichte mit Gewalterfahrung und schweren Schicksalsschlägen. Sie wird seit 2020 von der Ambulant Psychiatrischen Pflege (APP) des Kölner Roten Kreuzes betreut. Nach der Trennung von Ihrem Mann litt sie unter starker Angst und einem Unsicherheitsgefühl, weil er möglicherweise noch Schlüssel der ehemals gemeinsamen Wohnung haben könnte. Um ihr die extreme Angst und den Stress zu nehmen, half das DRK mit Mitteln der Benefizmatinee neue, sicherere Schlösser anbringen zu lassen.

Ein schwerkrankes Kind, das vom Kinderpalliativteam der Uniklinik betreut wurde, hatte den Wunsch, einen Ausflug in das Freilichtmuseum zu unternehmen. Aufgrund seiner Situation wäre eine Fahrt in einem normalen Fahrzeug nicht möglich. Das Kölner Rote Kreuz ermöglichte mit einem Einsatzfahrzeug und Begleitung unbürokratisch die Fahrt und sorgte so für einen erlebnisreichen Tag für den schwerstkranken Jungen.
 

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